Wissen / Reportage

Bunte Welt

Ein Biest im Feental

Ein riesiges Biest sorgt im Feental für viel Aufregung. Sieht es nur furchteinflößend aus oder ist es wirklich böse? PRIMAX verrät euch Interessantes rund um ein neues Kinoabenteuer mit der berühmten Fee Tinkerbell.

Als Steve noch ein Kind war, hatte er besonders vor großen Hunden Angst. „Ich wuchs ohne Hunde, Katzen, Mäuse und Hamster auf. Kein Wunder, dass ich bei Tieren ängstlich reagierte.“ Steve Loter wurde erwachsen, heiratete und gründete eine Familie. Eines seiner Kinder zeigte schon früh eine starke Tierliebe. Vor allem von großen Hunden fühlt sich seine Tochter Calista magisch angezogen: „Sie wirft sich jedem Hund liebevoll um den Hals. Erst bin ich deshalb völlig ausgeflippt!“ Als seine Aufregung nachließ, sprach er sie darauf an. Calistas Antwort brachte Steve ins Grübeln: „Sie zuckte mit den Schultern und meinte ,Alle Tiere sind meine Freunde. Warum sollte es anders sein?’.“ Steve Loter begann für das Filmunternehmen Disney in der amerikanischen Stadt Los Angeles zu arbeiten. Da erhielt er den Auftrag, als Regisseur einen neuen Film über Tinkerbell und ihre Feenfreundinnen zu machen. Bei der Suche nach einer Geschichte fiel ihm die Tierliebe seiner Tochter ein: „Ich beobachtete Calista beim Spielen und formte daraus den Charakter der Tierfee Emily.“

Emily folgt zuerst ihrem Herzen

Ob bei der Begegnung mit Tieren oder mit anderen Feen: Emily folgt immer zuerst ihrem Herzen – und schaltet erst dann ihren Verstand ein. So zögert sie nicht, als ein riesiges Biest vor ihr steht, das sich in eine seiner Pfoten einen Dorn eingetreten hat. Emily befreit es von den Schmerzen. Sie ist die erste Fee, die hinter Grummels unheimlichem Äußeren ein gutes Wesen zu erkennen glaubt.

Nyx verlässt sich auf ihren Verstand

Ganz anders wirkt Grummel auf die Wächterfeen, die das Feental vor Unheil schützen wollen. Vor allem in den Augen der Anführerin Nyx ist Grummel das legendäre Wesen, das genau alle 1000 Jahre wiederkehrt, um die Heimat der Feen zu zerstören. „Nyx ist das Gegenteil von Emily“, erklärt Steve Loter. „Die eine verlässt sich nur auf ihren Verstand, die andere nur auf ihr Herz. Nyx ist nicht böse, sie sorgt sich nur sehr um die Sicherheit aller Feen.“ Wie kam er auf den Charakter der obersten Wächterfee? „Ja“, sagt der Regisseur und schmunzelt: „Sie ist ein bisschen wie ich, wenn ich als Vater befürchte, dass sich meine Tochter wieder einmal total unvernünftig verhält.“ So geht es im neuen Tinkerbell-Film zwar vor allem um Emily, Grummel und Nyx, aber eigentlich auch um Steve, seine Tochter Calista und ihre große Tierliebe. Übrigens: Zu Familie Loter gehören mittlerweile auch ein Hund, zwei Katzen, zwei Fische und drei Hühner.

Tinkerbells Welt in Gefahr!

Emily ist neugierig! Was hat es mit dem Geheul aus der Ferne auf sich, das sie als Erste hört? Die tierliebe Fee schreckt nicht zurück, als sie vor einem riesigen, fremdartigen Wesen mit leuchtend grünen Augen steht. Sie glaubt, hinter Grummels rauer Schale ein gutes Herz zu erkennen. Doch das Biest ist im Feental nicht willkommen: Die Wächterfeen sehen in Grummel ein gefährliches Wesen, das nach einer Legende bei seiner Rückkehr nur Verderben mit sich bringt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Emily versucht Tinkerbell und die anderen Feen zu überzeugen und das Biest zu retten, bevor es zu spät ist und das Tal zerstört wird. Wie die abenteuerliche Geschichte weitergeht, ist ab dem 30. April 2015 überall in Deutschland zu sehen. Dann kommt der neue Animationsfilm Tinkerbell und die Legende vom Nimmerbiest in die Kinos.
Fotos: Disney Enterprises
April 2014