Wissen / Reportage

Welt der Tiere

So werdet ihr Naturdetektive

Der Winter scheint kein Ende zu nehmen. Doch wer genauer hinschaut, kann Frühlingsboten entdecken: Unauffällig schieben Schneeglöckchen ihre Blütenköpfe aus der Erde, Knospen bringen kleine Farbtupfer in Weiden und Apfelbäume und die ersten Bienen schwirren auch schon im Garten herum. PRIMAX stellt euch Frühlingsboten vor. Und ihr könnt bei einer Aktion mitmachen, bei der sich Kinder in ganz Deutschland als Naturdetektive auf die Suche nach Tieren und Pflanzen machen, die typisch für den Frühling sind.

Tagpfauenauge

So sehe ich aus: Meine Flügel haben eine Spannweite von immerhin fünf bis sechs Zentimetern. Ihre Unterseite ist nur unscheinbar braun gefärbt. Aber auf der Oberseite sind meine Flügel ganz bunt. Dort findet ihr auch die Augenmuster, die mir meinen Namen gegeben haben.
Hier lebe ich: auf Wiesen, in Gärten und Parks, aber auch in Wäldern mit viel Licht.
Das fresse ich gerne: Blütennektar, zum Beispiel von Weiden, Schlehen und vom Löwenzahn.
Und wisst ihr was? Solange ich in der ersten Zeit meines Lebens eine Raupe bin, fresse ich nur Brennnesseln. Danach verwandle ich mich in eine Puppe, dann erst werde ich zum Falter.

Bekassine

So sehe ich aus: Ich bin ungefähr so groß wie eine Taube und mit meinem braun-schwarzen Federkleid ziemlich gut getarnt. Am auffälligsten ist mein langer Schnabel.
Hier lebe ich: in feuchten Wiesen und Mooren, gerne an Teichen und Seen.
Das fresse ich gerne: Am liebsten stochere ich im feuchten Boden nach Würmern und Schnecken.
Und wisst ihr was? In Deutschland bin ich vom Aussterben bedroht, weil die Menschen immer mehr von meinem Lebensraum zerstören. Deshalb habt ihr großes Glück, wenn ihr mich irgendwo trefft. Haltet dann bitte Abstand zu mir, denn ich bin sehr schreckhaft.

Grasfrosch

So sehe ich aus: Mein Rücken und mein Kopf sind braun und haben dunkle Flecken. Dagegen sind mein Hals und mein Bauch meistens ganz hell.
Hier lebe ich: Ich springe gerne auf Wiesen und Weiden herum, aber es müssen immer Teiche, Seen oder zumindest Bäche in der Nähe sein.
Das fresse ich gerne: Ich bin nicht wählerisch, deshalb schmecken mir Insekten, Käfer, Heuschrecken, Asseln, Würmer, Spinnen und Nacktschnecken.
Und wisst ihr was? Am Beginn meines Lebens bin ich eine Kaulquappe und lebe in Teichen und Seen. Wenn mir Beine gewachsen sind, krabble ich auch an Land.
Fotos: NABU/T. Dove/H. May/D. Haugk 
März 2013